Mittwoch, 21. Juli 2010

Mein Visum, oder: Wie an der A7 10ha des Buschwerks in Flammen aufgingen.

Mittwoch morgen. 7:00 Uhr. Es war früh aufstehen angesagt. Mein Vater, meine Mutter und ich hatten ein Termin um 10:00 Uhr im Konsulat von Ecuador in Hamburg um für mich ein Visum austellen zu lassen.
Der Tag verlief super. Wir waren um kurz nach zehn in Hamburg, kamen um kurz vor elf an die Reihe und das Visum war um kurz vor zwölf fertig. Mein Vater wollte unbeding noch ein kleines Picknick in Hamburg machen, er hatte extra drei Liter Wasser in einer Kühlvorrichtung mitgenommen. Ich hatte noch mit den Augen gerollt, wir würden doch "nur" kurz nach Hamburg fahren. Später sollte ich es ihm danken...
Aber mal ehrlich wer konnte ahnen, dass wir erst um halb neun zu Hause sein würden?!
Der Reihe nach:
Wir wahren nicht lange gefahren, da wurde im Radio durchgesagt, dass das Buschwerk neben der Autobahn angefangen hatte zu brennen und die Polizei die Autobahn vollgesperrt hätte.
Man solle doch bitte Abfahren. Das Problem war nur: Wir waren soeben an der Abfahrt vorbei.
Auf uns warteten nun 4 1/2 Stunden wartend im Auto zu verbringen, während un zählige freiwillige Feuerwehren sich mit begeisterung auf dieses "Ereignis" stürzten. (Hierbei schöner Gruß an Maxi P., er dreht ja immer schon voll ab wenn überhaupt mal die Sirene im Dorf losgeht) :)
Gaaaaaaaanz langsam näherten wir uns der Abfahrt, was nicht heißen soll, dass auf der Bundestraße der Stau vorbei war. Nein. Hier ging es erst richtig los. Daraufhin wurde auch die Stimmung im Auto ein bisschen angespannt wenn nicht zu sagen aggressiv. Alle versuchten über Soltau weiter südlich wieder auf die Autobahn draufzukommen.
Nach weiteren Stunden im Stau kamen wir endlich zu Hause an.
Wir hatten "mal eben" das Visum für mich abgeholt.
Aber was tut man nicht alles.
Noch 30 Tage...
Lieben Gruß
Christoph.

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