Hallo. Ich bins wieder. :)
Die ersten zehn Tage in meiner Familie sind vorbei. Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Es geht mir immer noch gut. Glaube ich. Manchmal muss man sich ein bisschen zusammenreißen. Sonst kommmen Gedanken hoch an die man eigentlich keine Zeit verschwenden sollte. Z.B. warum man nicht einfach zu Hause geblieben ist...
Aber um so länger man hier ist umso einfacher wird es seinen Nachmittag zu füllen. :)
Oft stellt mir meine Gastfamilie Freunden oder Verwandten vor. Alle sind ganz nett und interessieren sich für mich. Auch für die deutsche Vergangenheit. Dann kommen fragen, wie ob ich denn Schwarze mag. Und wie ich Hitler finde. :D Das war am Anfang ein bisschen merkwürdig. Jetzt habe ich mich daran gewöhnt.
Genauso wie an die Musik im Radio. Letztens lief auf einmal Modern Talking. :D:D Als ich das erste mal Cherry, Cherry Lady im Radio gehört habe musste ich total lachen. Aber auch daran gewöhnt man sich. Denn Dieter Bohlen scheint populär zu sein in Ecuador. :D
Das essen hier ist auch super. Nur gibt es zu jedem Gericht Reis. Immer Reis. Wenn ich wiederkomme brauche ich erstmal keinen Reis mehr.
Bis dahin,
Christoph
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